Allgemeine Geschäftsbedingungen
Die nachstehenden Bedingungen sind die vollständige und verbindliche Fassung unserer AGB. Sie können den Text zusätzlich als PDF herunterladen; der PDF-Inhalt entspricht dieser Seite.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Verträge zwischen der MK Räumungen e.U., Inhaber Mario Kovacs, Altenberger Straße 5, 4040 Linz (im Folgenden „Auftragnehmer") und dem Auftraggeber.
Verbraucher im Sinne dieser AGB ist, wer den Vertrag zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder seiner gewerblichen noch seiner selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 1 KSchG). Unternehmer ist, wer im Rahmen seines Unternehmens handelt. Bestimmungen, die ausdrücklich nur für Verbraucher oder nur für Unternehmer gelten, sind entsprechend gekennzeichnet.
Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nur wirksam, wenn der Auftragnehmer ihnen schriftlich zustimmt.
Die Besichtigung des Objekts ist kostenlos und unverbindlich. Auf ihrer Grundlage erstellt der Auftragnehmer ein Angebot.
Das Angebot ist ein Festpreisangebot und gilt, sofern nicht anders angegeben, 14 Tage ab Zugang. Innerhalb dieser Bindungsfrist ändert sich der genannte Preis nicht. Ein höheres Entgelt kann nur verlangt werden, wenn der Auftraggeber nachträglich Zusatzleistungen beauftragt oder wenn sich der Leistungsumfang durch Umstände erweitert, die bei der Besichtigung nicht erkennbar waren; der Auftragnehmer weist auf solche Umstände vor Ausführung hin und holt die Zustimmung des Auftraggebers ein.
Der Vertrag kommt durch die Annahme des Angebots durch den Auftraggeber zustande.
Diese Bestimmung gilt ausschließlich für Verbraucher. Wird der Vertrag außerhalb der Geschäftsräume des Auftragnehmers geschlossen – etwa bei der Besichtigung in Ihrer Wohnung – oder ausschließlich über Fernkommunikationsmittel wie Telefon, E-Mail oder das Kontaktformular, steht Ihnen ein gesetzliches Rücktrittsrecht nach dem Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz (FAGG) zu.
Rücktrittsrecht. Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen von diesem Vertrag zurückzutreten. Die Rücktrittsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Ausübung. Um Ihr Rücktrittsrecht auszuüben, müssen Sie uns – MK Räumungen e.U., Altenberger Straße 5, 4040 Linz, Telefon 0676 / 900 54 11, E-Mail info@mk-raeumungen.at – mittels einer eindeutigen Erklärung (etwa per Post oder E-Mail) über Ihren Entschluss informieren. Sie können dafür das untenstehende Muster-Widerrufsformular verwenden, das aber nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Frist genügt es, dass Sie die Mitteilung vor Ablauf der Frist absenden.
Folgen des Rücktritts. Treten Sie zurück, erstatten wir Ihnen alle bereits geleisteten Zahlungen unverzüglich, spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Ihre Rücktrittserklärung bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie eingesetzt haben, sofern nichts anderes vereinbart wurde; Entgelte fallen dafür nicht an.
Vorzeitiger Leistungsbeginn. Soll die Räumung bereits vor Ablauf der vierzehntägigen Frist durchgeführt werden, benötigen wir Ihr ausdrückliches Verlangen. Treten Sie danach noch zurück, haben Sie uns einen dem bis dahin erbrachten Leistungsumfang entsprechenden anteiligen Betrag zu zahlen. Ist die Leistung zum Zeitpunkt Ihres Rücktritts bereits vollständig erbracht und haben Sie vorab bestätigt, dass Sie mit vollständiger Erfüllung Ihr Rücktrittsrecht verlieren, besteht kein Rücktrittsrecht mehr.
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
An MK Räumungen e.U., Altenberger Straße 5, 4040 Linz, E-Mail: info@mk-raeumungen.at
Hiermit widerrufe(n) ich/wir den von mir/uns abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung: ______________________________
Bestellt am / Vertrag geschlossen am: ______________________________
Name des/der Verbraucher(s): ______________________________
Anschrift des/der Verbraucher(s): ______________________________
Datum und Unterschrift (nur bei Mitteilung auf Papier): ______________________________
Der Umfang der Leistungen ergibt sich aus dem Angebot beziehungsweise der Auftragsbestätigung. Gegenstände, die der Auftraggeber behalten möchte, sind vor Arbeitsbeginn zu kennzeichnen oder dem Auftragnehmer zu benennen.
Zusatzleistungen, die während der Durchführung beauftragt werden, werden gesondert verrechnet. Der Auftragnehmer informiert den Auftraggeber vor Ausführung über die dadurch entstehenden Mehrkosten.
Die im Angebot genannten Preise sind Festpreise. Gegenüber Verbrauchern verstehen sie sich einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer, gegenüber Unternehmern zuzüglich Umsatzsteuer, sofern nicht anders vermerkt.
Die Zahlung ist binnen 14 Tagen nach Abschluss der Arbeiten ohne Abzug fällig, sofern nichts anderes vereinbart wurde. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen; gegenüber Unternehmern gilt § 456 UGB.
Der Auftragnehmer erbringt die Leistungen fachgerecht und zum vereinbarten Termin. Terminverschiebungen aufgrund höherer Gewalt oder anderer vom Auftragnehmer nicht zu vertretender Ereignisse bleiben vorbehalten; der Auftragnehmer informiert unverzüglich und bietet einen Ersatztermin an.
Sagt der Auftraggeber einen vereinbarten Termin ohne wichtigen Grund später als 48 Stunden vor Arbeitsbeginn ab oder ist das Objekt zum vereinbarten Termin nicht zugänglich, kann der Auftragnehmer den ihm tatsächlich entstandenen Aufwand in Rechnung stellen. Dem Auftraggeber bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein geringerer Aufwand entstanden ist.
Der Auftragnehmer haftet nach den gesetzlichen Bestimmungen. Alle Arbeiten sind haftpflichtversichert.
Gegenüber Verbrauchern haftet der Auftragnehmer für Personenschäden sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit uneingeschränkt. Für Sachschäden aus leichter Fahrlässigkeit haftet er im gesetzlichen Rahmen; ein Ausschluss der Haftung für Personenschäden oder für vorsätzlich beziehungsweise grob fahrlässig verursachte Schäden erfolgt nicht.
Gegenüber Unternehmern ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Sachschäden ausgeschlossen. Die Haftung für Personenschäden sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit bleibt auch hier unberührt.
Für Schäden an Gegenständen, deren besondere Empfindlichkeit oder besonderer Wert dem Auftragnehmer nicht vor Arbeitsbeginn mitgeteilt wurde, haftet der Auftragnehmer nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
Wertgegenstände, Dokumente und persönliche Unterlagen, die während der Arbeiten aufgefunden werden, werden dem Auftraggeber unverzüglich übergeben. Der Auftraggeber wird ausdrücklich darauf hingewiesen, wichtige Dokumente, Wertsachen und Datenträger vor Arbeitsbeginn selbst zu entnehmen.
Die Entsorgung erfolgt nach den gesetzlichen Bestimmungen. Der Auftragnehmer verfügt über die Erlaubnis des Landes Oberösterreich zur Sammlung von Abfällen gemäß § 24a AWG 2002.
Der Auftraggeber sichert zu, dass sich im Räumgut keine gefährlichen Abfälle befinden, die bei der Besichtigung nicht offengelegt wurden. Kosten für die Entsorgung von gefährlichen Abfällen und Problemstoffen können gesondert verrechnet werden; der Auftragnehmer weist vor Ausführung darauf hin.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach den Bestimmungen der DSGVO. Einzelheiten enthält unsere Datenschutzerklärung.
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch der Schutz zwingender Bestimmungen des Rechts jenes Staates nicht entzogen wird, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
Gegenüber Verbrauchern richtet sich die Zuständigkeit nach den gesetzlichen Bestimmungen; insbesondere bleibt § 14 KSchG unberührt. Klagen gegen einen Verbraucher können nur bei dem Gericht eingebracht werden, in dessen Sprengel der Verbraucher seinen Wohnsitz, gewöhnlichen Aufenthalt oder Ort der Beschäftigung hat.
Gegenüber Unternehmern wird als Gerichtsstand das sachlich zuständige Gericht in Linz vereinbart.
Der Auftragnehmer ist weder bereit noch verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Die Plattform der Europäischen Kommission zur Online-Streitbeilegung wurde mit 20. Juli 2025 eingestellt.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Gegenüber Verbrauchern tritt an die Stelle einer unwirksamen Bestimmung die gesetzliche Regelung.
Stand: August 2026